... die Sinnlosigkeit und der meist völlig verfehlte Hang zum Aktionismus gewisser Ämter hat am 2.4. hoffnungsvoller Weise seinen Scheitelpunkt erreicht. Heute wurde mir zugetragen, dass in Dortmund am 2.4. (also für einen Aprilscherz leider ein bisschen zu spät) durch das Jugendamt eine LARP-Veranstaltung in einer Jugendfreizeitstätte abgebrochen wurde.
Wegen Gewaltverherrlichung!
Ihr habt doch nicht mehr alle Latten am Zaun da im Jugendamt!
Es geht hier um eine Veranstaltung, die Jugendlichen und Erwachsenen im Verhältnis 30/70 die Möglichkeit bietet ein Fantasy-Szenario live zu erleben, also draußen, nicht vor der Glotze. Das halte ich angesichts der immer fetter werdenden Gesellschaft für gar keine blöde Idee.
Naja, das Thema ist ja in etwas 185 Blogs schon zu tode diskutiert worden, aber ich wollte jedenfalls wenigstens mal meinen Standpunkt zu der Sache verdeutlichen. Nach der Welle der Entrüstung, die da durchs Internet gegangen ist, scheinen sich die Wogen zwischen Betreiber-Verein "Treminiens Erben" und Jugendamt doch wieder einigermaßen zu glätten.
Quellen:
[1]
Jugendamt entwaffnet Ritter - derwesten
[2]
Jugendfreizeitstätte Hombruch: Kein generelles Larp-Verbot -Dorstener Zeitung