Friday, June 12. 2009BejubelungEndlich mal eine überaus positive Nachricht inmitten all der krisenhaften: Der JOKER23 wird heute 23 + x Jahr! Da gratulieren wir alle inniglichst, bejubeln die Tatsache seiner Geburt, genießen, dass er hier ist auf dieser schönen Erde und wir das Vergnügen haben, ihn zu kennen!!!!!! Das muss doch mal gesagt werden!!!!!!!!
Schönen Tag wünsche ich und genussvolle Jubelfeiern! Friday, June 5. 2009
Ei leik to muuf itt... Posted by HinRichter
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10:15
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Ei leik to muuf itt...
Jeah! Das Leben geht weiter! Neuer Job, umziehen, Zeug aus alter Wohnung loswerden ("Oh, der Kanister Benzin muss sich in meiner Rumpelkammer spontan selbst entzündet haben."), neue Wohnung suchen, in Kaiserslautern zum Abschied Mittags auf einen öffentlichen Platz kacken, jemanden bei mir zu Hause von der Feuerleiter werfen (wollte ich die ganze Zeit schon, habs mehreren Nachbarn im cholerischen Wahn schon lautstark angedroht), Füße enthaaren lassen und geistig damit klar kommen, das bald (Endlich!) alles anders wird.
Viel zu tun. Tuesday, May 19. 2009Du bist TerroristTuesday, May 19. 2009F wie FlamewarEmotionen (Angst, Wut, Lust) und Glaube (an Religionen, politische *seufzt* Das ist inkorrekt, Fakten spielen praktisch gar keine Rolle im Netz, nicht einmal so ein bisschen. Das Netz besteht aus Flamewars, Dummen Fragen und noch viel dümmeren Antworten. Man nehme diesen Blog besser nicht als Beispiel, ich behaupte zwar immer, alles was ich hier schreibe wäre meine Meinung, bin aber meist nicht abgeneigt diese auch mal zu belegen. Das eigentliche Problem ist nicht die Abwesenheit von Fakten, sondern die Anwesenheit von Unmengen Mist. Ich würde mal behaupten (also ohne Fakten) das so in etwa 90% des Internets Porno und Bullshit beinhalten. Ich schließe mich da wirklich nicht aus, auf meinen Seiten gibt es primär auch emotionsgeladene Hasspredigten, völligen Unsinn, Kram den keiner außer drei Leuten auf dem Planeten versteht und ähnlichen Unrat mehr. Das Elend ist jetzt eigentlich nicht die Existenz dieses Unrats, denn jeder Entscheidet ja selbst, ob er nun Müll oder Sternekost im literarischen Sinne konsumieren möchte. Das eigentliche Elend besteht für mich darin, dass es Leute geben muss die es geil finden andere im Internet niederzumachen, Blödsinn zu schreiben (so wie ich), Pornos zu sehen und ja, sogar Viagra zu bestellen. Wer möchte kann also im Internet auch wirklich gute Literatur lesen, gute Diskussionen führen, Fakten und Analysen betrachten, aber die meisten im Internet wollen eben bloss ihre Facebook-Seite updaten, 3 Youtube(oder Youporn) Videos ansehen und danach noch schnell jemanden in einem Forum flamen, zumindest stellt es sich durch die Inhalte so dar. Quelle: A.Kreye@SZ via niggemeier Friday, May 15. 2009Paris - eine lange Geschichte
Tag Eins: Ankommen
Die Vorzeichen hätten nicht schlimmer sein können. Das Wetter war unsagbar ungemütlich, meine geliebte Gefährtin im tiefen Zorn gegen mich entbrannt und ich bestieg einen Zug ohne Fahrkarte, wohl wissend, dass ich eine Karte und einen Platz in einem Abteil mit einer halben Schulklasse, vermutlich eine 7. oder 9. neben einer Familie mit 2 Kindern, die wohl zur einen Hälfte aus Kanada und zur anderen aus Frankfurt stammte, ergattern konnte. Auf der Hinfahrt hielten mich dann eine kurze telefonische Aussprache und hervorragende In-Ear-Kopfhörer davon ab einfach direkt schon durchzudrehen. Als ich ankam war ich nur sehr kurz euphorisch, als ich meinem auch hier bloggenden Fremdenführer antraf und er mich mit den ersten merkwürdigen Begebenheiten in Paris vertraut machte. Eine davon, über die ich immer noch nicht richtig hinweg bin, ist die, dass alle Hauseingangstüren in Paris gepanzert und mit einem Code gesichert sind. Es befinden sich auch keine Namensschilder oder Klingeln an den Türen. Dort wo mein Ansprechpartner wohnt schon gar nicht. Der Hinterhof, den man auf dem Weg zu seinem Domizil durchqueren muss, begrüßte mich zunächst mit frei liegendem Lehmboden, offener Verkabelung und dann mit einer toten Maus auf dem Gehweg. Trotz allem muss man einen gewissen Respekt gegenüber einer Zweizimmerwohnung in Paris aufbringen, vor allem dann, wenn Sie wirklich bloß von zwei Personen genutzt wird. Direkt auf dem Innenhof gegenüber schliefen etwa 10-12 Personen im Schichtbetrieb in einer ähnlich großen Wohnung. Am Abend bekam mein Gastgeber noch Besuch von einem erst kürzlich etablierten Afrikanisch-Französischen bekannten, der sich im Gegensatz zu uns in dem gewählten Wohnviertel rund um die Metrostation Stalingrad nicht seiner Hautfarbe schämen musste. Die Kommunikation lief holprig, da mein Gastgeber ständig hin und her übersetzen musste. Meinen ersten Spaziergang durch das Wohnviertel beging ich auf dem Weg zu einem Vietnamesischen Restaurant, in dem mich ungeahnte Köstlichkeiten erwarteten. Unter anderem war dies frittierter Schweinedarm, der ungefähr so schmeckt wie gebratener Speck, der um Filet gehüllt ist. Trotz jahrelanger Erfahrung mit dem Essen von in den eigenen Darm zurückgepressten Schweinen (kurz: Wurst) kostete mich dennoch eine gewisse Überwindung den Darm als solches zu kosten. Nach diesem hervorragenden Diner schleppten wir unsere bis zum zerbersten gefüllten eigenen Gedärme noch bis hoch auf den „Montmartre“ der wahrscheinlich höchste Punkt der Stadt auf dem die „Sacre Coeur“, eine Basilika steht, auf dessen Treppe geschätzte 50 jugendliche und halbwüchsige eine ausgelassene Party feierten, einfach so, mit allen anwesenden. Wir waren ja eigentlich nur wegen der Aussicht dort, sind dann also auch ohne groß mit zu feiern den Rückweg angetreten. Nach einem solchen Tag in Paris ist man als jemand, der nicht in einer vergleichbaren Metropole lebt ziemlich erschöpft. Aber es ist eine Art von Erschöpfung, die ich sehr gern habe. Es ist die Art von Erschöpfung, die wirklich aus „Schöpfung“ entsteht. Paris sei ein unglaublich Inspirierender Ort, weiß mein Begleiter zu erzählen und ich muss ihm recht geben. Die malerische Mischung aus heruntergekommener Industrie und heruntergekommener Antike, die heute in Messing und Hollywood gegossen gern als „Steampunk“ bezeichnet wird, wirkt vielleicht wirklich beflügelnd auf das menschliche Gehirn, vielleicht liegt es aber auch an der ständigen Smog- bedingten Atemnot. Continue reading "Paris - eine lange Geschichte" Wednesday, April 29. 2009Und als sie endlich weg vom Computer waren, kam das Jugendamt ...
... die Sinnlosigkeit und der meist völlig verfehlte Hang zum Aktionismus gewisser Ämter hat am 2.4. hoffnungsvoller Weise seinen Scheitelpunkt erreicht. Heute wurde mir zugetragen, dass in Dortmund am 2.4. (also für einen Aprilscherz leider ein bisschen zu spät) durch das Jugendamt eine LARP-Veranstaltung in einer Jugendfreizeitstätte abgebrochen wurde.
Wegen Gewaltverherrlichung! Ihr habt doch nicht mehr alle Latten am Zaun da im Jugendamt! Es geht hier um eine Veranstaltung, die Jugendlichen und Erwachsenen im Verhältnis 30/70 die Möglichkeit bietet ein Fantasy-Szenario live zu erleben, also draußen, nicht vor der Glotze. Das halte ich angesichts der immer fetter werdenden Gesellschaft für gar keine blöde Idee. Naja, das Thema ist ja in etwas 185 Blogs schon zu tode diskutiert worden, aber ich wollte jedenfalls wenigstens mal meinen Standpunkt zu der Sache verdeutlichen. Nach der Welle der Entrüstung, die da durchs Internet gegangen ist, scheinen sich die Wogen zwischen Betreiber-Verein "Treminiens Erben" und Jugendamt doch wieder einigermaßen zu glätten. Quellen: [1] Jugendamt entwaffnet Ritter - derwesten [2] Jugendfreizeitstätte Hombruch: Kein generelles Larp-Verbot -Dorstener Zeitung Saturday, April 25. 2009Was es nicht alles gibt
In der letzten Woche habe ich viel über Userverhalten und Möglichkeiten im Internet gelernt. Ich war auf einer Online Marketing Veranstaltung, die viele interessante Methoden zu Themen wie "Web Controlling", "trusted shops", "e-learning","rich media" und "SEO" gezeigt. All diese Dienste sind selbstverständlich kostenpflichtig und benötigen mehr oder weniger Aufwand finanzieller oder technischer Natur. Den beeindruckensten Vortrag auf der Veranstaltung jedoch hielt eine Marketing-Expertin des Internet-Moguls "Google". Viele Menschen fragen sich vermutlich: Wie verdient Google eigentlich Geld?, was ich für eine durchaus berechtigte Frage halte. Google bietet hunderte kostenloser Dienste an zu denen mittlerweile auch Youtube gehört. Die Dame von Google verriet uns einige Fakten über Youtube, die ich auch meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. In jeder Minute werden 3 Stunden (!) Videos in Youtube hochgeladen. Youtube alleine verbraucht 10% (!!) der gesamten Bandbreite des Internets. Auch dieser Dienst wird von Google bereit gestellt. Kommen wir jedoch zurück zu meiner Eingangsfrage, wie wird das bezahlt ?
Google-Adwords, heißt die Antwort. Google bietet die Möglichkeit Werbepositionierungen (Google Ads) zu bestimmten Suchbegriffen zu kaufen. Der Kunde zahlt dann für jeden Klick auf seine Anzeige, nicht für das Darstellen der Anzeige selbst. Laut Empfehlung der Mitarbeiterin von Google kann man mit entsprechend personalisierten Landing-Pages eine relativ hohe "Conversion Rate" dieser bezahlten Clicks erreichen. Dies jedenfalls ist die Sparte, mit der Google all seine Innovationen finanziert, die dem Nutzer im Regelfall kostenlos zur Verfügung stehen. So auch die neueste Innovation namens "Search Insights" mit der man die Eingabefrequenz aller Suchbegriffe bei Google über einen bestimmten Zeitraum betrachten kann. Ein sehr mächtiges Tool um die saisonale Effizienz einer Google-Ad-Words Kampagne zu verifizieren. Nun, genug von Google und zurück zu Dingen, die sie der Allgemeinheit, die sich für Online-Marketing nur aus der Position des "Opfers" interessiert, zur Verfügung stellt: Youtube hat nun seinen eigenen Filmkanal, in dem man sich etliche Filme und Dokumentationen in voller Länge und völlig umsonst ansezen kann. Viel Spass mit den Einblicken. Friday, April 17. 2009vorurteile verstaerken
und zwar die von deutschen...
wie? einfach die gute alte bw-jacke anziehen und durch paris laufen. dauert nicht lang, dann sieht das ein deutscher und sagt: guck mal ne deutschlandfahne (auf dem arm). dann einfach nur zackig umdrehen und mit hitlergruss und heil hitler antworten. die gesichter sind goettlich... funktioniert aber erst wenn man hier nicht mehr selbst als touri rueberkommt. bei mir ist das der fall, ich verarsche hier staendig die deutschen touris und spreche grundsaetzlich nur franzoesisch mit denen.... nur lustig, vor allem wenns mich ueberkommt und ich in phantasiefranzoesisch verfalle... ich bin so ein schwein |
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